Crno jezero (Schwarzer See)

 
  • Crno jezero,Žabljak
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1.442 Meter über dem Meer, am Rand von Jezerska površ, nur zweieinhalb Kilometer von Zentrum Žabljaks entfernt, befindet sich Crno jezero. Er besitzt außergewöhnliche Schönheit und ungewöhnliches Leben.

Viele Verfasser von Reisebeschreibungen, Entdecker und Wissenschaftler spürten den Bedarf, die glänzende Oberfläche des Sees zu beschreiben, seine dunkelgrüne, wegen seiner Tiefe fast schwarze Oberfläche zu beschreiben, den dichten Tannenwald, die Kiefern, Fichten, mit Moos und Blaubeeren, die Felsen des Međed, die ihn im Schoß halten. Die Wissenschaft sagt, dass er in einem Bergkessel entstand, durch die Kraft der Gletscher von diesem Fächer der Gipfel. Er besteht eigentlich aus zwei Seen, dem Großen und Kleinen, die durch eine enge Landenge verbunden sind. Er ist 1.155 Meter lang und 810 Meter breit. Die maximale Tiefe des Großen Sees beträgt 26 Meter, der Kleine mit etwa 50 Meter erreicht doppelt soviel! Deshalb hat der Große eine zwei Mal so große Oberfläche und gleichzeitig ein kleineres Volumen. 

Nach der Legende kam hier einmal der Heilige Sava vorbei. Er wurde des Diebstahls beschuldigt (aus welchen Gründen auch immer). Es blieb ihm keine Zeit zur Verteidigung, denn das ganze Dorf jagte hinter dem Verdächtigen her. Sava entkam, aber war so erbost, dass er mit dem Stock ein Kreuz schlug und befahl, Wasser möge das Dorf überfluten. Die Dorfbewohner flohen, aber das Wasser erreichte sie dennoch. Die, die zu den Bergen flohen, erreichte das Wasser am Ort des heutigen Kleinen Sees. Dort, wo es die erfasste, die auf die Wiesen geeilt waren, entstand der Große See. Den Großen See füllt eine Quelle auf nordwestlicher Seite. Auch der Mühlenbach bringt seinen Beitrag. Die bei Weitem größte Wassermenge gibt die Čelina, ein System von Quellen an den Hängen des Međed, 25 Meter oberhalb des Kleinen Sees. Nach ihrem Winterschlaf, manchmal schon im April, manchmal erst im Juni, verkündet die Čelina lautstark den Beginn ihrer Arbeit. Das plötzliche Hervorquellen des Wassers wird von einem donnernden Knallen begleitet. Die Einheimischen stellen dann nur fest: „Die Čelina ist geplatzt.“ Wasserfälle von 15 Metern Höhe überfluten auch den Weg (um den ganzen See herum ist ein Wanderweg von dreieinhalb Kilometern Länge eingerichtet worden. Der Anblick ist unvergesslich, und die Wagemutigeren stoßen durch die schaumigen Vorhänge den Wanderweg entlang.

Im Winter bedeckt eine Eisplatte den See. Im Sommer erwärmt er sich auf bis zu 20 Grad, so dass man in ihm baden kann. Im Sommer ergießt sich Wasser aus dem Großen in den Kleinen See, im Winter fließt es über die Landenge (Struga, 60 Meter breit) vom Kleinen in den Großen. Soviel wunderliche Bewegungen. Besonders verworren sind die Abflüsse über unterirdische Kreuzungen. Die getrennten Wasser des Crno jezero ergießen sich nach kilometerlangem Hindurchschlängeln unter dem Durmitormassiv in zwei Flüsse, Tara und Piva (eine Gabelung ist eine sehr seltene Erscheinung), um sich am Ende, nach einer langen Reise durch die Dunkelheit und halsbrecherische Wasserfälle, wieder bei Šćepan Polje zu vereinen, um gemeinsam die Drina zu bilden.

Zeitraum des Besuchs

  • Sommersaison
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • Frühjahrssaison
  • April
  • Mai
  • Juni

Aktivitäten

  • Foto-Safari
  • Wandern/Trekking
  • Fischen
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